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Poligy

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Die beiden Empfänger des Gründerstipendiums NRW,
Martin Huber (r.) und Artur Steffen (l.), entwickeln in Düsseldorf eine neue Form der Energieerzeugung - die Nutzung industrieller und solarer Abwärme mittels eines neuartigen Werkstoffs, den Bipolymeren.

Zur Umsetzung einer solch innovativen Geschäftsidee gehört einiges an Mut und Unternehmergeist. Das Gründerstipendium NRW belohnt dies nun mit einer Förderung. Wir durften die beiden Gründer in ihrer Werkstatt besuchen und beleuchten das zukunftsweisende Vorhaben. 

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Das Bipolymer ist ein neuartiger zweiseitiger Kunststoff, der ähnlich funktioniert wie ein Bi-Metall: Bei Erwärmung dehnt sich die eine Seite aus, während sich die andere zusammenzieht. Die Idee zu seinem innovativen Werkstoff kam Martin Huber bereits im dualen Studium. Damals stellte er sich die Frage: Warum hat noch niemand das Prinzip von Bi-Metallen auf Kunststoff angewandt? Daraufhin fertigte er den ersten Prototypen des einzigartigen Kunststoffes von Hand.

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Ebenso wie der erste Prototyp war auch die erste Fertigungsmaschine Handarbeit - genauso wie die aktuellen Prototypen von poligy, bei denen die meisten Komponenten aus dem eigenen 3D-Drucker stammen. Das erlaubt dem Start-up eine hohe zeitliche Ersparnis und Flexibilität beim Testen neuer Ideen.

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Aktuell entwickeln die Gründer ein System zur Energiegewinnung mithilfe ihres neuartigen Werkstoffs. Die Idee beruht darauf, dass durch die unterschiedliche Ausdehnung der beiden Seiten des Bipolymeres eine Biegebewegung entsteht, die in eine Drehbewegung zum Betreiben eines Generators umgewandelt werden kann - die so erzeugte elektrische Energie lässt sich als Strom oder für Heizung und Warmwasser nutzen.

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Die beiden Gründer haben sich bewusst für NRW entschieden. Für Martin war die Standortwahl eindeutig - sich in einer der wichtigsten Chemieregionen Europas niederzulassen, war für den studierten Chemiker alternativlos.
Artur ist erst vor einem Jahr von Berlin nach Düsseldorf gezogen. Er sieht die Vorteile besonders in der starken Besiedlung des Bundeslandes: "Die Konzern- und Städtedichte macht NRW sehr interessant für Start-ups wie uns!"

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Künftig sollen die Bipolymer-Module sowohl Privatkunden mittels Nutzung solarer Abwärme kostengünstiger als Photovoltaik mit Energie versorgen, als auch Strom für industrielle Kunden durch die Umwandlung anfallender Industrieabwärme generieren. Ein erster Prototyp dieser Module ist bereits entwickelt. Im Förderjahr des Gründerstipendiums soll noch viel Arbeit in die Prototypen der Solarmodule gesteckt werden. Das Gründerstipendium NRW sorgt in dieser Entwicklungsphase für den notwendigen finanziellen Rückhalt - und eine gute Beratung. "Das Gründernetzwerk hat schon viel für uns getan, etwa konnten wir auf Veranstaltungen sehr wichtige Kontakte knüpfen. Jetzt sind wir gespannt auf unseren Coach!", so Martin. 

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Würden Martin und Artur heute nochmals gründen, würden sie wieder bei einem Projekt wie den Bipolymeren landen. Die beiden Gründer sind überzeugt von ihrer Idee - und das raten sie auch anderen angehenden Gründern: "Wichtig ist, dass man dran bleibt und an seine Idee glaubt!", so Martin. Artur ergänzt: "Zum Erfolg gehören auch Niederlagen. Wer es schafft, diese Hürden zu überwinden, wird auch erfolgreich!"

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Ihr wollt auch gründen? Dann bewerbt euch jetzt für das Gründerstipendium NRW!

Weitere Infos zur Förderung:
http://www.gruenderstipendium.nrw/

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